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Böse Weiber…

…ja: die gibt’s auch! Hatte ich in meiner Einarbeitungsphase zwar nicht so mit gerechnet, aber es ist halt so wie im richtigen Leben: die Chemie zwischen uns stimmt nicht. Sowas soll ja vorkommen.

Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich es ihr ja vor den Kopf knallen: „Ich kann Dich nicht leiden!“ (Und sie würde mir wohl das Gleiche sagen).

Ist ja auch okay. ich würde mich fehl am Platze fehlen, wenn mit allen gleich Friede, Freude, Eierkuchen wäre.

Gestern und heute, und übermorgen nochmals, habe ich gleich 5 Stunden am Stück das Vergnügen mit besagter Kollegin. Und ja! Sie provoziert mich ungemein. Heute habe ich echt innerlich gekocht. Vor allem, weil ich den Eindruck hatte, sie macht das ganz bewusst und hat auch noch Spaß daran, mich aus dem Häuschen zu locken.

ÄH?

Mich aus dem Häuschen locken?

Nee, nee, mit mir nicht. Das schaffst Du nicht, meine Liebe! Du bist die Erste von acht Kolleginnen in diesem Haus, die es versucht. Und ich verspreche Dir: Du wirst es nicht schaffen! Ich weiß nämlich, wer ich bin, was ich will und was ich tue. Ich bin bei mir, und genau da werde ich bleiben.

Gottseidank sind wir nicht auf ewig aneinander gekettet, sondern nur noch einige Tage, während meiner Einarbeitungsphase. Dann bin ich Dich los, und damit die Gängelei, Deine Versuche, mich vorzuführen, Deinen Kommandoton und alles, was mich sonst noch nervt an Dir. Und was ich am PC im Betrieb immer noch nicht kann, werde ich mir selbst erarbeiten, nachdem Du 2 Tage in Folge nicht bereit warst dazu, es mir zu erklären.

So sieht’s aus, meine Liebe!

Da Da Da…

www.youtube.com/watch?v=VwdW989_NGM

Der Mops im Paletot

„Lebe glücklich, lebe froh, wie der Mops im Paletot!“ Dies waren immer meine Abschiedsworte an Thilde. Zuerst kannte sie die Worte nicht, lernte sie aber, mit der Zeit. Sprach den Spruch mit mir und freute sich an der Umarmung, lächelte.

Unser Abschiedsritual.

Heute Abend hatte ich Tränchen in den Augen dabei.

In den kommenden Wochen werde ich Thilde nicht sehen.

Ich muß mich erstmal auf was Anderes konzentrieren und einstellen:

Meinen neuen Job!!!

Liebe Leser, ihr wisst es. Ich habe es mir so sehr gewünscht. Habe so sehr gehofft. War so glücklich während der Schule und der Praktika. Immer wieder habe ich gedacht, gesagt: „Das ist das, was ich machen will!“ Und nach dem 4 wöchigen Praktikum, das schulbegleitend war, da war mir klar: „Da will ich hin!“

Göttergatte schüttelte nur den Kopf, als ich ihm das sagte. Ich erklärte ihm: „Jetzt liegt die Messlatte verdammt hoch! Und ich geh‘ in keine Klitsche!“ (Weil ich ja in einer Klitsche eh mein Maul nicht hätte halten können, Ärger also vorprogrammiert usw..). Ich also wählerisch.Göttergatte redete mir aber auch nicht rein. „Mach‘ du mal!“, meinte er. Und genau dafür liebe ich ihn: Er traut mir was zu.

Und ich hab‘ gemacht! (Und ey boah ey! So ein ganz kleines Bisschen bin ich stolz auf mich!).

Es kam ein Anruf von der Einrichtung, wo ich mein Praktikum gemacht habe.  (Und wenn ich es nicht  gut gemacht hätte, hätten sie mich niemals gefragt?!). Es folgte ein Vorstellungsgespräch. Eine Woche warten…

Dann kam die Zusage für eine unbefristete Anstellung als Betreuerin gemäß Paragraf 87B SGB, mit 40%. Teilzeit also. Genau das wollte ich, und genau so haben wir es auch verhandelt im Vorstellungsgespräch.

Arbeitgeber ist übrigens die Stadt Stuttgart.

Alles, was ich wollte: Jetzt bin ich der Mops im Paletot, lebe glücklich, lebe froh. Am 02.06. geht’s los.

 

Bitte mitmachen!

Nachtrag, am 20.06.14

Schade. Hier wollte ich Euch, liebe Leser, eigentlich dazu aufrufen, eine Petition mitzuzeichnen, die den Bundestag dazu aufruft, bestimmte Reformen in der Pflege vehement voranzutreiben. Aber die aktuelle Reform bringt ja schon einiges auf den Weg…

Werde am Ball bleiben und weiter berichten.

Wird dann der Strom dunkel?

Oder klingelt der Radiowecker bloß noch jeden 2. Tag? Backt der Backofen auf 100 statt auf 200 Grad? Gibt’s im TV an einem Tag bloß die Sender mit gerader, am nächsten die mit ungerader Sendernummer zu sehen? Läuft der Staubsauger dann mit halber Umdrehung? Macht die Kaffeemaschine den Kaffee nur noch lauwarm? Taut die Gefriertruhe auf?

Weltbewegende Fragen treiben mich um, seit ich heute im Baumarkt DIMMBARE STECKDOSEN entdeckte.

Was ist das? Wie funktioniert das? Wofür ist das gedacht / gemacht? Und was passiert, wenn man das benutzt?

Ich muss das wissen!

Erika

Das ist sie:

Weiter auf meinem Weg…

… zur „Demenzbegleiterin“ (offizielle Bezeichnung: Betreungskraft in Pflegeheimen gemäß § 87b Sozialgesetzbuch) bin ich unterwegs: nach vier Wochen schulischer Bildung habe ich heute mein Praktikum begonnen.

Und JA! In der Einrichtung meiner Wahl: alle Hoffnungen, die ich im Januar hier äußerte, haben sich erfüllt.

Kleines Schmankerl am Rande: Als ich in der Schule berichtete, in welcher Einrichtung ich mein Praktikum machen werde, freute sich eine Dozentin ganz besonders darüber: genau in dieser Einrichtung hat sie schon praktisch gearbeitet! In der Pause, am Kaffeeautomaten, ergab sich ein tolles Gespräch mit der Dozentin über die Einrichtung und die Möglichkeiten, die ich dort habe als Betreuungskraft. Und sie trug mir „ganz liebe Grüße!“ auf an die Cheffe, die ich heute früh, als ich meinen Dienst antrat, sehr gerne ausrichtete.

Ich denke, mit dem Heim habe ich mir ein richtig gutes ausgesucht. Heute, an meinem ersten Tag dort, habe ich mich erstmal eher zurückhaltend und eher in beobachtender Position verhalten… Und habe nur positive Eindrücke mitgenommen. Besonders gefreut hat mich, daß sogleich auch Erika zum Einsatz kommen durfte.

Erika?

Erika ist eine Handpuppe, die ich vergangene Woche selbst angefertigt habe. „Die“ Dozentin (genau die, die mir auch die Grüße aufgetragen hat!) hatte in ihrem Unterricht eine ähnliche Puppe, selbstgemacht! dabei.

Sowas MUSSTE ich auch haben!!! Und dann glühten hier die Stricknadeln…

Dazu muß ich sagen, daß ich eigentlich keine Puppenspielerin bin. Aber Erika wuchs aus meinen Händen: ich selbst habe sie erschaffen, habe über Farbe, Form, Ausdruck entschieden. Wenn ihr so wollt, ist sie mein Pinoccio! So ist Erika mir sehr vertraut, und, anders als bei „fremden“ Puppen, konnte ich gleich einen guten Bezug zu ihr herstellen. Klarer Fall also, daß Erika mich heute begleitete, an meinem ersten Tag im Praktikum!

Sie kam zum Einsatz bei einer bettlägerigen Klientin, die kaum mehr spricht… Und dann sprach die Frau mit der Puppe, lächelte sie an! Es war sensationell, ich habe mich so sehr gefreut darüber!

Fotos von Erika demnächst…

 

Celtic New Year

14 Tage alt ist es schon wieder, das neue Jahr. Zu spät, Euch allen, die hier lest, ein gutes „neues“ Jahr zu wünschen? Ich hoffe nicht: Wir haben ja auch noch so Einiges vor uns in 2014: immerhin noch 351 Tage!

Das ist für Euch! Und auch für mich. Zweimal hatte ich das Vergnügen, die Ehre, ihn live in Concert, und das auch noch open Air, zu erleben: „Van the man“:Van Morrison.

http://youtu.be/Ln8tpX0kRKM

If I don't see you through the week
 See you through the window
 See you next time that we're talking on the telephone
 And if I don't see you in that Indian summer
 Then I want to see you further on up the road
I said, oh won't you come back?
 I have to see you my dear
 Want you come back in the Celtic New Year?
 In the Celtic New Year
If I don't see you when I'm going down Louisiana
 If I don't see you when I'm down on Bourbon Street
 If you don't see me when I'm singing Jack of Diamonds
 If you don't see me when I'm on my lucky streak
Woa, I want you, want you to come on back
 I've made it very clear
 I want you to come back home in the Celtic New Year
 Celtic New Year
If I don't see you when the bonfires are burning, burning
 If I don't see you when we're singing the Gloriana tune
 If I've got to see you when it's raining deep inside the forest
 I got to see you at the waning of the moon
Said oh, won't you come on back?
 Want you to be of good cheer
 Come back home on the Celtic New Year
Celtic New Year, Celtic New Year
 Celtic New Year
 In the Celtic New Year
 In the Celtic New Year
Come on home, come on home, come on home, come on home

Ein frohes, ein gutes, erfolgreiches neues Jahr Euch allen! Vor allem aber Gesundheit, Freude und Kraft wünsche ich allen, die hier lesen.

 

Für mich sieht es gut aus, und ich blicke voller Freude und Zuversicht auf das, was da auf mich zukommt:

Schule (Ausbildung zur Betreuungskraft in Pflegeheimen gemäß §87b) startet am kommenden Montag (20.01.) und dauert bis 21.04.14, Finanzierung der Ausbildung (rund 800 Euro) übernimmt die Bundesagentur für Arbeit.

Im Dezember habe ich ein Schnupperpraktikum in einem Pflegeheim hier in der Nähe absolviert, fühlte mich dort sehr wohl und…mache da auch noch weiter mit, ehrenamtlich, jeweils am Mittwochnachmittag. Solange es meine Zeit zulässt, bleibe ich dabei:

Ein Fuß in der Tür?!

Denn nach meiner Ausbildung / Qualifikation muß ich ja auch einen Arbeitgeber finden.

Es gibt auch noch ein „schulbegleitendes“ Praktikum, dieses soll über 4 Wochen von Ende April bis Ende März absolviert werden.

Mein Ziel ist es, noch eine andere Einrichtung kennen zu lernen und dort dieses Praktikum zu machen. Nachdem ich von dort schon eine Zusage für das Schnupperpraktikum im Dezember hatte, bin ich recht zuversichtlich, daß ich dort nun im April unterkomme.

Und wenn nicht, kann ich mein schulbegleitendes Praktikum auch in der Einrichtung machen, wo ich mich derzeit ehrenamtlich einbringe…

Alles in trockenen Tüchern also, und auf einem guten Weg.

CELTIC NEW YEAR!

 

 

Ich will Euch nur kurz was sagen…

…so kurz vor Weihnachten:

http://youtu.be/Wt9T9_pIpOo

Und, in diesem Sinne: Einen schönen 4. Advent!

 

 

Ich lache immer noch! (zwei Paar Schuhe)

War einfach zu lustig heute. Einfach köstlich:

Göttergatte kommt heim, grinst mich breit an und sagt: „Guck‘ mal, wie ich heute früh vor die Tür bin!“, zeigt dabei auf seine Füße. Und was seh‘ ich da? Links am Fuß hat er den grauen Sneaker, und rechts am Fuß hat er den schwarzen Sneaker.

Der ist echt und wirklich mit zwei verschiedenen Schuhen los, heute früh!

An der Ordnung im Schuhregal kann’s nicht gelegen haben: da steht alles fein säuberlich in Reih‘ und Glied.

 In der oberen Reihe stehen meine Schuhe, in der 2. Reihe die vom Göttergatten, in der 3. Reihe wieder meine Schuhe, in der 4. Reihe (nicht im Bild, aber es gibt sie!) wieder seine Schuhe. Alles aufgeräumt also, und das nicht erst seit gestern.

Der gute Beobachter hat längst gesehen, daß da einige Schuhe der gleichen Marke („Skechers“) im Regal stehen.

Tja. Unsere Füße lieben diese Schuhe nunmal…

Göttergatte hat heute früh (sehr früh!) aus „seiner“ Reihe im Schuhregal (2. Reihe von oben auf dem Foto) den rechten schwarzen, und den linken grauen Sneaker gegriffen. Die Schuhe sind „baugleich“, ergo konnte er nicht spüren, daß er zwei unterschiedliche Schuhe anhatte. Und die Beleuchtung war wohl etwas dämmerig, zu so früher Stunde… jedenfalls stapfte er frohen Mutes und eiligen Schrittes seinem Arbeitstag entgegen, heute, am Freitag, den 13. Dezember…

Gemerkt hat er es in der Umkleide, und seine Kollegen haben ebenso gelacht wie ich jetzt.

Er sagte nur: „Sowas ist mir noch nie passiert!“, und lachte selbst sehr lange über sich.

So schön kann Winter sein (ohne Worte):