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Archiv für 19. Juli 2013

Neue Agenda

Bin seit Montag wieder zurück im Hamsterrad… Und um die Erkenntnis reicher, daß ich da so ohne Weiteres nicht rauskomme. Frustrierend, das Ganze. Aber immerhin gab es am Dienstag das Geld für Juni (hatte nachgefragt). Stimmte auch alles, soweit ich es beurteilen kann.

Okay. Dreh‘ ich also meine Runden, mach‘ den Hamster…

Hab‘ mir das alles mal durch den Kopf gehen lassen, so genüßlich. Es gab ja ein Stellenangebot für eine gleiche Stelle. Vielleicht hätte ich sogar Chancen gehabt (kenne die Cheffe persönlich). Wieso habe ich nicht gleich eine Bewerbung geschrieben?

Weil es ja irgendwie doch bloß wieder die gleiche Scheiße, anderer Tag, gewesen wäre (wahrscheinlich). Weil ich merke, daß mir die Sache an und für sich nicht soviel bringt: weder persönlich (kein Spaßfaktor!), noch finanziell.

Gestern Abend rief meine Schwester mich an. Fragte, was denn eigentlich aus meinen Ambitionen, mich zur Alltagsbetreuerin ausbilden zu lassen, geworden ist? Vor einigen Monaten hatte sie mir Informationsmaterial zum Thema zukommen lassen; sie arbeitet ja in der Altenpflege.

„Tritt‘ mir mal in den Arsch!“ bat ich sie. Und sie machte das ganz gehörig!

Meine neue Agenda lautet also: Weiter im Hamsterrad, aber gleichzeitig zum Arbeitsamt und Informationen zum Berufsziel Alltagsbetreuerin einholen.

Das Ziel dann ansteuern! Logo.

Vorteile: Verläßliche Einkünfte in der nächsten Zeit (brauchen wir ja gerade!), ich muß mich nicht auf noch einen neuen Job einstellen, und… eventuell… könnte ich ja in der Bäckerei als Aushilfe reinspringen, wenn ich eine Ausbildung machen würde (man kennt sich ja).

Ich denk‘ mir halt: Dann ziehe ich es noch ein wenig durch… Mit einem Ziel vor Augen, das mich mehr ausfüllt, mit einem Job, der auch wesentlich lukrativer und nicht so anstrengend für meine müden Knochen wäre… hab‘ ich schon wieder etwas Energie. Und ganz ehrlich: immer nur schlecht drauf, auf Krawall gebürstet und an allem was zu meckern: das zieht schon arg runter! Da mach‘ ich jetzt gerade lieber ein wenig auf gut Wetter, auch in meinem Brain. Der 1. Tag mit dieser Art zu denken heute tat gut, auch positives Feedback erhielt ich.