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August 2011
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Archiv für August 2011

Digitaler Kugelschreiber

Das Land Baden-Württemberg mußte nach eigenen Angaben 
für den Streit um Stuttgart 21 bisher rund 31, 7 Millionen Euro  berappen.
Davon alleine 31, 3 Millionen Euro für die zahlreichen Polizeieinsätze 
zwischen Juli 2010 und Juli 2011.
Die Schlichtung durch Heiner Geisler kostete das Land bisher 376.000 Euro.
Für die Volksabstimmung über Stuttgart 21, die für den kommenden November ansteht,
rechnet das Land Baden-Württemberg mit Kosten in Höhe von etwa
8,2 Millionen Euro.
(Quelle: Stuttgarter Zeitung)

Schwingungen

Gestern abend war ich nochmals zum „Schnuppern“ (in Begleitung der Kollegin also) bei der alten Dame.

Etwas Überbau: theorethisches Wissen zum Thema „Demenz“ also, hatte ich mir zuvor geggogelt: www.wegweiser-demenz.de

Morgen früh nochmals als „Mitläuferin“ dabei, werde ich dann am Dienstag alleine und eigenverantwortlich handeln.

Hoffentlich geht alles gut!

Qualifizierte Passion

Heute habe ich viel Zeit am PC verbracht, die meiste davon mit dem Schreiben einer Bewerbung.

Das Stellenangebot war gestern in der Zeitung, und als ich es las, war mein erster Gedanke: „Das ist mein Traumjob!“ Die Eckdaten (Teilzeitstelle, mit dem ÖPNV für mich gut erreichbarer Arbeitsplatz) stimmen. Darüber hinaus kenne ich meinen eventuellen zukünftigen Arbeitsplatz bereits seit Jahren… zumindest aus der Perspektive einer Kundin! Erst vergangene Woche habe ich dort eingekauft: Zutaten für mein Hobby, sozusagen;))

Das Stellenangebot hat nichts mit meiner eigentlichen beruflichen Qualifikation (Gastronomie) zu tun, dafür aber umso mehr mit meiner Passion (Handarbeiten). Viele Dinge aus den beiden Bereichen würden zusammenfinden, mich ergänzen. Und der Wohlfühlfaktor am Arbeitsplatz ist höchstwahrscheinlich sehr groß, dieweil ich dort ja als Kundin schon sehr gerne und immer wieder (das auch schon sehr lange!) hingehe.

Klar, daß ich für eine solche Bewerbung alles neu erfinden und umgestalten mußte! Da war nichts anzufangen mit all dem vorformulierten Zeug, das ich für solche Fälle abgespeichert habe.

Es dauerte Stunden, bis ich etwas formuliert hatte, das ich für aussagekräftig und attraktiv halte. Etwas, zu dem ich stehe. Das Meiste kam aus dem Bauch. Bis ich es sprachlich hingebügelt hatte (kann ja nicht eine 10 Seiten lange Bewerbung schreiben bzw. könnte schon: Aber das wäre wohl vorneweg zum Scheitern bestimmt.) und in eine kurze, knackige Form gewandelt, mußte ich mich sehr anstrengen.

Jetzt ist es fertig, mein Bewerbungsanschreiben für den Traumjob! Eingetütet und frankiert. Morgen früh wird es der Göttergatte in den Postkasten werfen (ist bei uns so geregelt. Ich bringe seine, und er bringt meine Briefe auf den Weg, vor allem die Wichtigen! Das hat uns schon oft Glück gebracht.).

Ich habe schon oft darüber nachgedacht, ob und wie ich meine Passion Handarbeiten auch zum Beruf machen und damit Geld verdienen könnte. Wobei ja schon seit einigen Jahren Menschen bereit sind, für meine Handarbeiten Geld zu bezahlen: Jährlich (und das schon länger!) spende ich ja von mir handgearbeitete Artikel, die dann für einen guten Zweck verkauft werden. Weil Menschen Geld dafür ausgeben um etwas, das ich hergestellt habe, in ihren Besitz zu bringen, aber auch ansonsten ist mir schon länger klar, daß ich das, was ich in diesem Bereich mache, handwerklich recht gut mache. Auch in Gesprächen zum Thema (persönlich oder in diversen Handarbeitsforen im Netz) merke ich immer wieder, daß ich mich mit dem, was ich weiß und kann, nicht verstecken muß.

Zu wissen und gesagt zu bekommen, daß man etwas gut kann, tut gut.

Mit seinem Können einen Beitrag leisten für eine gute Sache, ist gut.

Immer wieder neue Dinge kreieren, fordert heraus und macht Spaß.

Wissen, Können und Lebenserfahrung (berufliche und private) unter einen Hut zu bringen, Passion und Qualifikation zu vereinen: Das! Genau das beeinhaltet für mich diese Job-Offerte.

In den nächsten Tagen werden Hoffen und Bangen und Zweifel an der Richtigkeit meiner aus dem Bauch heraus geschriebenen Bewerbung mich begleiten. Aber ich wollte es ja genau so! Mußte es einfach versuchen.

 

 

Das Bild hängt schief

Ich liebe Loriot! Immer schon.

Nun ist er friedlich eingeschlafen. (Sagt man jedenfalls so, im Umfeld.)

Einer meiner Lieblingssketche von Loriot ist hier zu sehen:

http://youtu.be/KYaToR9XlXk

Ich muß so oft daran denken, und jedes Mal lächele ich. Jedes Mal, wenn ich ein Bild, das schief hängt, wieder gerade mache…

Und das tue ich recht oft: Bilder, die schief hängen, machen mich nämlich fuchsteufelswild! Und das kommt ja andauernd vor, daß ein Bild schief hängt. Einmal Staub gewischt, und zack! Schief.

Wenn ich sowas sehe, muß ich es sofort begradigen: Das ist ein Zwang, der in mir wohnt;))

Digitaler Kugelschreiber

Nach viel Hickhack und Medienrummel nun endlich
der Freispruch für Strauss-Kahn.
Nicht, daß ich notgeile alte Männer irgendwie gut finde... 
Aber hier ging es ja wohl eher um geldgeile Zimmermädchen?!
Sehr offensichtlich, das alles.
Wer hat das Zimmermädchen bezahlt?
Und was wird DSK jetzt tun?
Anyway: Nicht mehr das, was er ohne diesen Zwischenfall hätte tun können...

Digitaler Kugelschreiber

Erinnert Gaga-Vieh nicht an Hitler? 
Sitzt da im Bunker und schickt das letzte Aufgebot 
in die Schlacht um die Hauptstadt.

Schwingungen

Man fragte mich, ob ich bereit dazu wäre, Dienst in einer anderen Welt zu tun?!

Heute war ich an diesem Ort (es ist bei mir in der Nachbarschaft), um herauszufinden, wie es dort ist. Ob ich das kann. Ob ich das wirklich will. Mir war eins völlig klar, bevor ich dort hin ging: Diese Verantwortung ist zu groß, um einfach mal so beiläufig was zu sagen oder zu tun: Das ist eine Aufgabe!

„Wenn ich es mir nicht wirklich zutraue, muß ich nein sagen!“, das war mein Anspruch an mich selbst heute, dort vor der Tür stehend.

Ich schnupperte (inhalierte!), redete viel, hörte ebensoviel zu und bemühte mich, die Schwingungen zu erspüren. Fragen, Antworten, Sehen, Schauen, Fühlen…

Es gelang! Ich ließ mich gefangen nehmen von all‘ dem. Konnte wieder einsteigen in diese Welt, in die ich vor einigen Jahren schon einmal hineinschauen durfte.

Morgen werde ich dann genauer erfahren, wann ich die alte, an Demenz erkrankte Frau betreuen werde.

Privat

Immer noch keine Pflichtleistung! Das Einschreiben liegt in H. auf der Post.
Keine Antwort, seit Wochen. Aber wir sollen Verantwortung übernehmen?!
Wir werden sehen.
Der Göttergatte und ich haben inzwischen beschlossen, 
diesen Kelch bis auf den Grund leer zu trinken:
Es kann nicht sein, was jetzt ist! 
Wir wollen endlich und endgültig Klarheit. Wollen es wissen!
Letztendlich und verbindlich:
In diesem Fall nur durch ein rechtsgültiges Urteil zu erreichen...
"Dieser Weg wird kein leichter sein, wird steinig und schwer.":
Hand in Hand werden wir gehen!

                                            
                                        

Drauf geschissen? Meine Meinung!

Mal sehen, ob ich das jetzt hinkriege… Das Thema ist recht komplex, beschäftigt mich auch nicht gerade erst seit gestern. Heute wieder ganz vorne, nach einem Telefonat mit Soeur. Hätte ihr Schöneres sagen wollen zu ihrem Geburtstag heute. Okay, wir hatten auch andere Themen. Und dazu konnte ich ihr auch was Schönes sagen;))

Als sie aber damit anfing, brach es aus mir heraus. Meine Meinung! Vielleicht sollte ich mir mal angewöhnen, das Ganze nicht so aufgeregt und emotional vorzutragen… Derzeit kann ich es noch nicht. Das ändert aber nichts daran, daß ich von dem, was ich sage, zutiefst überzeugt bin. Ich halte es für richtig. Und ich bin längst noch nicht müde, alt, krank oder senil genug, um meinem Standpunkt untreu zu werden.

Ich kann diese Typen einfach nicht ausstehen, die sich auf eine schwere Jugend berufen! Die, mittlerweile selbst fast 50 Jahre auf dem Buckel, immer noch andere für ihre persönliche Misere, ihr persönliches Unvermögen und Versagen verantwortlich machen und sogar zur Kasse bitten.

Damit nicht genug: Man geht in die Internetforen und stellt sein Leiden öffentlich zur Schau… Läßt sich bemitleiden und bauchpinseln für das aus einer früheren Drogenkarriere resultierende Herzleiden, die Panikattacken, die dauernde Arbeitsunfähigkeit…

Manche gehen sogar soweit, den Tod des zuvor hingebungsvoll vernachlässigten Haustiers öffentlich bemitleiden und kommentieren zu lassen… Saugen die öffentlichen Beileidsbekundungen dankbar auf, bis eine (Ich war’s!) kommt und sagt: „Da haste aber schwer Scheiße gebaut. Hättest Deinem Tier früher helfen und es erlösen müssen!“ Es hagelt Ausreden und Kritik von vielen Seiten im Forum, bevor die Einsicht des Tierhalters öffentlich wird und mir Recht gibt. Wobei es mir darum nicht ging…

Ich spucke Gift und Galle bei so öffentlich vorgetragenen Leiden!

Was soll das denn? Wozu ist das gut? Wem hilft das?

Diese armen, armen Menschen, denen der virtuelle Trost in Form von ichweißnicht wievieler Klicks auf den entsprechenden Eintrag im WWW soviel mehr gilt als die Umarmung eines einzelnen, vertrauten, nahestehenden und begreifbaren, realen Menschen.

Und dann kommt noch einer

http://www.youtube.com/results?search_query=kackmann&aq=f

und freut sich, weil er es letztendlich mit viel Raffinesse und nicht zu unterschätzender Intelligenz geschafft hat, sich an allen gesellschaftlichen Kontrollstationen vorbeizumogeln und  nun auf unser aller Kosten von öffentlichen Geldern zu leben. Setzt dem Ganzen die Krone auf und sagt, daß er auf diese Gesellschaft scheißt… Diese Gesellschaft, die ihn finanziert. Ob er mal an die Leute gedacht hat, die jeden Tag 10, 12 Stunden arbeiten gehen für Stundenlöhne um die 6 Euro brutto (Friseure, Wachleute)?!  Die ackern und rackern und haben zum Monatsende dennoch nicht genug Geld, um davon leben zu können und müssen zum Amt gehen und sich Zuschüsse holen.

Aber sie haben ihre Abgaben gezahlt. Sehr anständig!

Unser Freund aber sagt: „Ich scheiß‘ drauf und kassiere ab! Schließlich hatte ich eine schwere Jugend. Jetzt bin ich krank. Dafür müßt ihr blechen!“ Und intelligent, wie unser Freund ist, hat er auch gleich die eigentlichen Schuldigen für eigentlich alles, was schiefläuft, ausgemacht… Und im Internetforum stürzen sich auch viele drauf und gehen ihm auf den Leim. Der arme Kerl! Was der alles ertragen muß.

Ich könnte kotzen.

Bestimmt gibt es einiges zu kritisieren und zu verbessern hierzulande. Aber so geht das nicht. Auf alles scheißen und dann alle zur Kasse bitten, ist mir zu inkonsequent und zu verantwortungslos.

Asozial.

Und da werden auch ellenlange Telefonate nix dran ändern, ebensowenig meine Zuneigung zu meiner Soeur. Ich hab‘ sie lieb, ja. Aber meine Meinung wird sich nicht mehr ändern, auch wenn sie das nicht versteht bzw. zwar versteht, es anzunehmen ihr aber schwerfällt, weil sie es lieber hübsch harmonisch hätte…Diese Dinge habe ich konsequent durchdacht.

 

 

 

 

Privat

Morgen geht dann die Post ab: 
Mittels Einschreiben gegen Rückschein wird erneut gefordert, 
was Pflicht ist.
Das Stück will Geld: Dann soll es erstmal belegen, daß es darauf auch einen Anspruch hat!
Unser Anwalt reibt sich schon die Hände...