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Juli 2011
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Archiv für Juli 2011

Erntezeit

In dieser Woche bescherte uns der Garten trotz schlechter Witterung eine reiche Ernte. Wieviel Zucchini, Tomaten und Paprika es inzwischen waren, kann ich schon gar nicht mehr nachvollziehen. Aber das Ratatouille, das ich am Mittwoch davon gekocht habe (übrigens noch unter Verwendung gartengeernteten Thymians!), war saulecker. Eine Riesenportion: heute Abend gibt es den Rest davon, zusammen mit Hackfleischbällchen, die ich nach dem Anbraten in der Soße garziehen werde.

Gestern erntete ich Basilikum. Eine Riesenmenge, wie bereits in den Jahren zuvor. Und wie in den vorherigen Jahren griff ich auch in diesem wieder zum Altbewährtem und produzierte…

Petso

Heute schnitt ich dann den Lavendel zurück. Vor 2 Jahren hatte ich den kleinen Strauch im 20-Zentimeter-Topf gekauft, nach einigen Monaten auf unserer Terrasse  im Herbst dann im Garten eingepflanzt. Er hat die mittlerweile vergangenen zwei harten Winter bestens überstanden und ist inzwischen beeindruckend groß geworden. Aus der heutigen Ernte band ich einen Kranz. Das war eine recht mühevolle Arbeit für mich und dauerte fast 2 Stunden. Erstmals habe ich beim Kranzbinden auch auf Hilfsmittel wie sogenannte „Strohpuppen“ verzichtet und frei Hand gearbeitet. Ich gebe gerne zu, dass das Ergebnis verbesserungswürdig ist bzw. nicht ganz professionell aussieht… Aber was soll’s! Ich bin zufrieden damit. Ist ja schließlich selbst gemacht! Der Kranz hat übrigens einen Durchmesser von rund 45 Zentimeter. Er hängt jetzt in unserem Wohnungsflur an der Wand und verbreitet einen intensiven, sehr angenehmen Duft.

Lavendel

Moni hatte mich um etwas Lavendel gebeten, um damit Lavendelsäckchen zu füllen. (Lavendel hält ja unter anderem Motten fern. Aus diesem Grund legt man gerne mit Lavendel gefüllte Stoffsäckchen in Kleiderschränke und sonstige Orte, um die Tierchen fernzuhalten.). Nachdem nicht nur die Lavendelblüten, sondern auch Stiele und Blätter der Pflanze den aromatischen Duft enthalten, bastelte ich aus dem „Verschnitt“ vom Lavendelkranz noch das hier:

 

Ein Körbchen für mich, eins für Moni. Sie freute sich sehr, als ich es ihr heute Nachmittag brachte, zusammen mit einem Glas Pesto Genovese. Ich werde mein Körbchen hier wohl offen im Regal im Esszimmer stehen lassen, um den Raum zu beduften. Lavendelsäckchen hatte ich bereits nach der Ernte im vergangenen Jahr angefertigt und in unsere Schränke gelegt… Moni wird das Lavendel-Geschnipsel aus dem Körbchen wohl nach ihrer Heimkehr in Lavendelsäckchen einarbeiten.

 

 

„Only The Good Die Young“

Amy war eine sehr Gute.

Hier ein Video von Amy’s letzten Bühnenauftritt beim ITunes Festival am 20.07.2011.

http://youtu.be/MtZVHKqvHBk

Augenscheinlich stocknüchtern, unterstützt Amy ihre Patentochter Dionne Bromfield bei ihrer Performance. Wie sie tanzt! Nach Dionne’s Auftritt hält Amy noch eine Rede, danach hüpft sie von der Bühne.

http://youtu.be/eo7Xm420ejc

 

 

Über die Freundschaft

Also, was die Definition des Begriffs „Schnösel“ angeht, schließe ich mich dem Kommentar von Babs unter meinem letzten Beitrag voll und ganz an. Eventuell würde ich noch hinzufügen: „Der Schnösel hat eine unangenehm hohe, näselnde und gekünstelt wirkende Stimme und trägt Kleidung, in der er sich offensichtlich nicht wohl fühlt (vgl. „Kostüm“).“

Damit dürfte dieses Fremdwort dann aber auch umfassend definiert sein (Sofern eine Definition wortsprachlicher Bergriffe durch wortsprachliche Begriffe überhaupt möglich und machbar ist: Aber das ist ein anders Thema.):

Zur Kätzerin noch: „Man soll nie nie sagen!“ Das stimmt sicherlich. Gerade erlebe ich es ja, dieses Glück des Sich-Wieder-Findens: mit Moni. Dabei hatten wir beide schon „NIE!“ gesagt. Aber die ganze Zeit über haben wir einader ehrlich gehasst, ehrlich bekämpft, ehrlich ignoriert. WIR SIND EINANDER IMMER BEGEGNET!!! Und irgenwie habe ich ihr immer vertraut, selbst im tiefsten Mißtrauen gegen sie. Moni war immer eine feste Größe für mich.

Auf die Motive kommt es an: Genau die sind es, die man irgendwann dann verstehen muß. Gegenseitig.

Schnösel einerseits, anderer (meinerseits) noch dieses ungewisse, nicht näher definierte und natürlich von niemandem laut geäußerte Gefühl, „nicht gut genug zu sein“: das sitzt tief. Es hätte einseitig entkräftet werden müssen, durch irgendwelche Zuwendungen der Freundin (wäre sie denn eine gewesen!). Mittlerweile sind die Fristen verstrichen: ich habe das Warten, und die Hoffnung auf irgendwas diesbezüglich aufgegeben.

Gleichgültigkeit ist immer schwer zu ertragen. Letztendlich kann man aber damit leben.

Fazit: Falls und wenn es einen Weg zurück geben sollte, wird er steinig und schwer. Und: Ich denke, freiwillig werde ich nicht den ersten Schritt tun. In welche Richtung denn auch? Ich habe keine Idee. „Aufeinader zu!“ ist in diesem Fall etwas sehr zu einfach. Es gab keine Richtung, die ganze Zeit über nicht. Wohin also jetzt?

„Ein Dauerlauf allein ist besser als ein Treten auf der Stelle, mit wem auch immer.“ (unbekannte Quelle)

 

Mucke zum Thema, die mich berührt, hier:

http://youtu.be/DnLwK_UKg-0

 

Schade eigentlich

Es tut mir leid.

Nicht wegen dem Schnösel. Den mochten wir beide nicht besonders gut leiden, der Göttergatte und ich. Das war ja auch alles so schleichend. Wie es eben so ist, wenn Deine Freundin einen neuen Partner hat. Das dauert, bis sich alle reihum „beschnüffelt“ haben.

Plötzlich geht dann kein Mädelsabend mehr, weil der Schnösel kommt, um sie abzuholen. Sicherlich der bequemste Weg nach Hause: Na und? Ich bin ja auch mit dem ÖPNV angereist und muß 3mal umsteigen, bevor ich wieder zuhause bin. Das hat mich schon sehr gestört.

„Gekünstelt, ehrgeiz-zerfressen“, so benannte mein Göttergatte heute Abend rückblickend den Schnösel und dessen Befindlichkeiten.

Sich hier hinzusetzen und von A-Z bedienen zu lassen am Silvesterabend vor 3 Jahren, keinen Handschlag zu tun und dann noch so von oben herab: dabei hatte ich die linke Hand, weil Daumen an Weihnachten (grad ne Woche vorher) gebrochen, einbandagiert, und der göttliche Göttergatte stand den ganzen Abend in der Küche, um unsere Gäste zu bedienen! Mein Mann stand stillschweigend in der Küche bzw. betreute er das dargebotene Video / DVD, ich servierte „einhändig“ nach dem Essen noch einen Espresso, während meine Freundin und ihr Schnösel auf der Couch fest anwuchsen…Das war einfach zu viel. So dehnbar ist eine Freundschaft dann nicht.

Selbst meine nicht. Dazu kam dieses schnöselige Beleidigtsein, als ich mich weigerte, noch eine CD zu brennen und statt dessen erklärte, wie und wo Schnösel die Musik selber runterladen kann, um sie dann zu brennen. Alternativ machte ich noch den Vorschlag, eine Cd mitzubringen beim nächsten Besuch und sich aus meinem CD-Regal zu bedienen.

Es war zuviel! Und es war zu sehr von oben herab. Als wäre ich nicht mehr gut genug, irgendwie peinlich oder sowas in der Richtung.

Das ging nicht mehr. Auch so endet manchmal eine Freundschaft.

Als Moni  heute Nachmittag, als sie hier mit uns am Tiscgh saß, sagte „Wir haben heute Abend Gäste.“, sich dann noch halb versprach… Und den Versprecher schnell runterschluckte, da war es mir klar: Der Schnösel ist da, mit Crilu.

Zum Greifen nah und doch so fern. Mit Crilu würde ich gerne nochmals reden, sie fragen, wie es ihr so geht und was sie so macht. Wir waren einader mal sehr nahe.

Aber jetzt ist der Schnösel da. Mit dem kann ich nicht. Mein Götttergatte auch nicht.

Crilu hat’s gemerkt. Und das war‘ s dann mit uns. Sie hat sich für ihn entschieden.

Schade eigentlich. Aber wenigstens ehrlich.

Und noch eins, aber das ist mir wirklich wichtig:

Mein Mann hat nie (wirklich NIE!) von  sich aus irgendwie irgendwas gesagt. Er hat mich meine Freundschaften immer pflegen lassen, so wie ich das für gut befand. Keine Frage auch, daß er niemals so weit gehen würde oder gegangen wäre, einen „Mädels-Abend“ zu störeen (selbst wenn ich dadurch bequemer nach Hause gekommen wäre!). Worte wie „Schnösel“ oder „ehrgeiz-zerfressen“ kamen von ihm auch erst gestern, als wir das Thema mal besprachen. NIE hätte sich mein Mann unaufgefordert negativ über eine meiner Freundinnen geäßert, NIE hätte er sich eingemischt. Das alles kam erst jetzt. Und auch erst, nachdem ich im Gespräch  mit ihm was „vorgelegt“ hatte.

Will sagen: Mein Mann ist kein „Schnösel“!!!

 

Scheißding, du…

… etwa 15 Minuten habe ich mich abgemüht, der Schweiß rann meinen Nacken herab währenddessen. Dann gab ich’s auf. Bevor ich noch was kaputtmache…

Ich hatte mir das einfacher vorgestellt, nicht gedacht, daß ich bereits beim 1. Schritt kapitulieren würde. Manchmal ist es eben einfach so…

„Ich mach‘ mich schlau und komme die nächsten Tage nochmal!“ vertröstete ich den alten Mann. Ich hatte ihm versprochen, heute seine Gegensprechanlage / Türöffner etwa 20 Zentimeter niedriger aufzuhängen, damit er sie auch von seinem Rollstuhl aus bequem erreichen kann. Und dann scheitere ich schon an der Demontage dieses komischen Kunstoffgehäuses von dem Gedöns da! Das hat mich wirklich sehr geärgert heute.

 

Inzwischen wurde meine Seele gestreichelt. „Das sind wirklich blöde Dinger, diese Gegensprechanlagen!“ (Daran sind also auch andere schon fast verzeweifelt: Gut zu wissen!).

Entscheidend aber: „Es gibt da einen Trick (…)!“

Und jetzt weiß ich, wie es geht, ohne was kaputt zu machen! Auf in die nächste Runde also. Den alten Mann wird’s freuen. Morgen rufe ich ihn an: „Jetzt weiß ich, wie das geht…“

Wie gut, daß Moni da ist! (Sie gab mir die entscheidenden Tipps heute).

Ein Baby!

Erstmal muß ich mich entschuldigen, weil ich in den vergangenen Tagen das Bloggen hier vernachlässigt habe. Aber ich hatte da eine Idee…

Hochschwanger war ich damit. Und Bärbel dann auch.

Schließlich leistete mein Göttergatte Bärbel und mir Geburtshilfe… (Sag‘ bloß keiner mehr, Männer könnten das nicht! Als Administrator bei technischen Kopfgeburten á la Webblog ist mein Göttergatte jedenfalls absolut nicht zu toppen!!!).

Es war eine schöne, freudige und sehr kreative Geburt, gerade gestern erst kam unser gemeinsames Kind in die Welt. Wir tauften es auf den Namen www.catstalk.de

Wie alle Neugeborenen braucht es anfangs natürlich viel Zuwendung: Ich hoffe, dies wird als Entschuldigung dafür akzeptiert, dass ich mich hier ein wenig rar gemacht habe in den vergangenen Tagen?! Dafür gibt’s ja auch schon wieder was Neues: Alle Katzenliebhaber sind herzlichst eingeladen, sich in und mit diesem neuen Blog zu unterhalten!

Ansonsten:

Mein Schwager ist krank und in stationärer Behandlung deswegen. Um ihn muß man sich kaum Sorgen machen, aber meine Schwester geht auf dem Zahnfleisch… Das allein sein macht ihr sehr zu schaffen. Wir telefonieren viel derzeit. Und in 3 Wochen fahren wir sie ja auch besuchen!

Meine Freundin Moni kam heute hier an, aus England. Da lebt sie. In den nächsten Tagen werden wir viel Zeit miteinander verbringen. Endlich mal wieder! Ich freue mich sehr.

Nähe ist wichtig. Virtuell kann ich niemanden wirklich umfassend knuddldrückknutschen…

In diesem Sinne:

„Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuß der ganzen Welt!“ (Schiller, Ode an die Freude)

 

Digitaler Kugelschreiber

Skandal!!!
Jetzt will BP die Zahlungen für die Folgen der Ölpest im Golf von Mexiko
einstellen, weil sich die Region angeblich erholt habe.
Die Reportage, die da neulich beim Öl-Themenabend auf ARTE lief,
erzählt eine ganz andere Geschichte...

Digitaler Kugelschreiber

Der Handel mit deutschen Waffen ist lange schon ein sehr lukratives Geschäft. 
"Made in Germany" ist in dieser Warengruppe ein in aller Welt hochgeschätztes Gütesiegel. 
Darüber wird in der Öffentlichkeit nicht gerne geredet, das Thema hat so was Anrüchiges...
Dass nun aber die Verantwortlichen für den Leo-Deal mit Saudi Arabien so weit gehen, 
jedes Gespräch zum Thema zu verweigern, finde ich skandalös.
"Demokratie lebt von Transparenz.", so las ich es heute sinngemäß bei Helmut Schmidt.
Na dann liegt die Demokratie hier wohl im Sterben?!

Digitaler Kugelschreiber

Immer mehr Doctores Plagiatores fliegen auf und werden an den Pranger gestellt.
Da lob' ich mir doch Joschka Fischer: 
Der steht wenigstens dazu, dass er noch nichtmal kein Abi gemacht hat. 
Dafür einen Dr. Taxi causa für Joschka!

Mittwoch, 13.00 Uhr:

Gerade habe ich nochmals Sauerkirschen geerntet und verarbeitet. Diesmal wurden 6 Gläser à 435ml Sauerkirsch-Gelee daraus. Inzwischen habe ich weit über 20 Gläser Marmelade gekocht! (Einige davon konnte Frau K. übrigens auf dem Flohmarkt sehr gut verkaufen.). Nun bin ich froh, dass der Baum weitestgehend abgeerntet ist. Die Kirschen, die noch dran sind, hängen einfach zu hoch und sind für mich unerreichbar: ich bin halt nicht die Größte;)), und eine Leiter läßt sich nur schwerlich bzw. nicht ganz sicher dort aufstellen.  Mal sehen, ob der Göttergatte sich bewegen läßt, die „hohen“ Kirschen zu pflücken. Er ist ja ein gutes Stück größer als ich.

Eigentlich wollte ich ja noch ein, zwei Fenster putzen heute… Vom vielen Regen in der letzten Zeit sind die Fenster sehr schmutzig. Muß es aber auf morgen verschieben. Die Zeit reicht nicht mehr aus dafür. Am Nachmittag gehe ich wieder Herrn F. besuchen. Er ist 97 Jahre alt und sieht sehr schlecht. So freut er sich, wenn ich ihn einmal die Woche besuche. Nach Kaffee und Kuchen und Geplauder lese ich ihm dann noch etwas vor (er kann ja selbständig fast nicht mehr lesen wegen seiner Makula-Degeneration). Auf Herrn F.s Wunsch hin lese ich ihm „Außer Dienst“ von Helmut Schmidt vor. Wir schätzen beide den glasklaren Verstand und die sprachliche Brillianz des Altbundeskanzlers sehr, und wenn Schmidt in seinem Buch Dinge aus „alter Zeit“ berichtet, weiß auch Herr F. oft eine eigene Anekdote zu berichten: Schmidt und er sind ja fast ein Jahrgang. Für mich ein Hochgenuß, wenn Herr F. als Zeitzeuge mir aus seinem Leben erzählt.